Praktikumsbegleitungen im Fach Geschichte (SekII)

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Die Praktika werden durch die Berufspraktischen Studien (Praxisbüro) organisiert und verantwortet. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier: https://www.fhnw.ch/plattformen/praxisportal-sek2/

Bitte beachten Sie, dass das Praxisbüro uns die vermittelten und vereinbarten Praktika NICHT mitteilt – dies obliegt den Studierenden!

Konzept

Die Fachdidaktik begleitet Sie auch in der Praxisausbildung. Die Funktion der fachdidaktischen Praktikumsbegleitung besteht darin, die Perspektive der Praxislehrpersonen zu ergänzen mit einer wissenschaftsbasierten Sicht auf den Prozess der Unterrichtsplanung, -gestaltung und -entwicklung.

Für die Beurteilung durch die Fachdidaktik massgeblich ist die Qualität

  • Ihrer Unterlagen zur Unterrichtsplanung und -vorbereitung, für die Sie bitte konsequent das Planungsformular aus dem Seminar FD 1.2 verwenden (siehe Seitenende).
  • Ihrer Durchführung der besuchten Unterrichtslektion sowie
  • Ihrer Reflexion und Analysefähigkeit nach der besuchten Unterrichtslektion

auf der Basis geschichtsdidaktischer Konzepte, empirischer Erkenntnisse, Theorien und Ideen.

Arten der Praktikumsbegleitungen (NEU im FS 21)

Nach den neuen Bestimmungen der berufspraktischen Studien erbringen die Fachdidaktiken ihre Praktikumsbegleitungen in den Gross-(Immersions-)Praktika 1 und 2. Die Art der Praktikumsbegleitung kann dabei recht flexibel gewählt werden. Insgesamt stehen der Fachdidaktik pro StudentIn und Praktikum 5 Arbeitsstunden (inkl. Anreise) zur Verfügung.

In der Geschichtsdidaktik ist in der Regel ein Unterrichtsbesuch Teil der Praktikumsbegleitung – die Auseinandersetzung in der Begleitung soll sich auf konkretes Unterrichtshandeln beziehen. Dazu gibt es verschiedene Varianten, die von den Studierenden zusammen mit der Praxislehrpersonen und der Fachdidaktik erwogen werden können.

Die Beteiligung der Praxislehrperson an den verschiedenen Besprechungen ist von Seiten der Fachdidaktik dabei immer willkommen, jedoch soll die Terminfindung für ein Gespräch zu Dritt nicht zu einem Hindernis werden und die Praktikumsbegleitung nicht zu einer übermässigen Belastung der Praxislehrperson führen. Der Einbezug der Perspektive der Praxislehrperson kann, je nach Bedürfnis und Möglichkeiten, auch auf andere Weise erreicht werden.

Die folgenden Varianten sind möglich, wobei die Varianten A, B und C die Standardvarianten sind und Varianten D und E nur bei zwingenden Gründen in Frage kommen. Hierüber entscheidet auf Anfrage der Studierenden die Koordination der FD-Begleitungen im Fach Geschichte (zur Zeit Jan Hodel).

  1. Unterrichtsbesuch mit unmittelbar anschliessender Nachbesprechung mit oder ohne Praxislehrperson. Die Fachdidaktik erstellt eine schriftlicher Rückmeldung und die Studierenden eine reflektierende Rückschau-Notiz (0,5 bis 1 A4-Seite)  – (wie bisher).
  2. Unterrichtsbesuch mit zeitversetzter Nachbesprechung mittels Video-Call. Dies kann mit oder ohne Praxislehrperson stattfinden. Die Studierenden erstellen eine schriftliche Vorbereitung (0,5 bis 1 A4-Seite) und die Fachdidaktik erstellt eine schriftliche Rückmeldung. (Anmerkung: Diese Option gibt den Studierenden mehr Zeit, substantiell zum eigenen Unterricht etwas beizutragen).
  3. Unterrichtsbesuch mit Vorbesprechung (Video-Call – auf Wunsch mit Beteiligung der Praxislehrperson) und anschliessender oder zeitversetzter Nachbesprechung – diese jeweils auch mit oder ohne Teilnahme der Praxislehrperson. Hier gibt die Fachdidaktik keine schriftliche Rückmeldung. Die Studierenden erstellen eine schriftliche Vorbereitung (0,5 bis 1 A4-Seite) für die Nachbesprechung. (Anmerkung: Diese Option kann Unsicherheiten in der Planung auffangen und gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, substantiell anhand der Inhalte des Vorgesprächs den eigenen Unterricht zu beurteilen).
  4. Wenn Unterrichtsbesuche aus wichtigen, z.B. organisatorischen Gründen nicht möglich sind, finden auf der Basis von Planungsunterlagen Besprechungen statt und zwar in der Regel vor und nach dem Praktikum bzw. einzelnen Lektionen. In Ausnahmefällen kann auch nur eine Nachbesprechung erfolgen. Darüber, ob die Voraussetzungen für Besprechungen gegeben sind, entscheidet die Fachdidaktik. Diese Begleitung wird mit einer reflektierenden Erörterung der Erkenntnisse (2 A4-Seiten) der Studierenden abgeschlossen.
  5. Falls die Umstände es erlauben, ist anstelle von D auch eine Besprechung auf der Basis von Ausschnitten einer Videoaufnahme des eigenen Unterrichts möglich. Hier bereiten die Studierende entsprechende Ausschnitte vor mit Erkenntnissen, Begründungen und allenfalls Fragen und besprechen diese mit der fachdidaktischen Begleiter*innen. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Studierenden den Umgang mit Videoaufzeichnungen des eigenen Unterrichts bereits vor dem IAL im P3 erproben können. Diese Variante hat aber grösseren organisatorischen Aufwand zur Folge und muss mit verschiedenen Seiten gut abgesprochen werden (Schule, Praxislehrperson, Berufspraktische Studien).

Als Grundlage für die Praktikumsbegleitung gelten immer Ihre fachdidaktischen Überlegungen, die Sie bitte konsequent im Planungsformular aus dem Seminar FD 1.2 festhalten (siehe Seitenende).

 

Organisation der Praktikumsbegleitungen

  • Die Praxisbegleitungen durch die Fachdidaktik werden in P1 und P2  durch die Fachdidaktik-Dozierenden der PH und durch Praxisexperten durchgeführt (siehe weiter unten unter dem Titel „Team“).

  • Bitte teilen Sie uns frühzeitig mit, wann und wo Sie ein Praktikum absolvieren werden – auch schon vor der Unterzeichnung der Praktikumsvereinbarung.
    Sobald Sie die Praktikumsvereinbarung mit der Praxislehrperson unterzeichnet haben, senden Sie eine Kopie als Scan an “jan.hodel[at]fhnw.ch”. Bitte teilen Sie uns mit:

    • Die genauen Daten und und vor allem Unterrichtszeiten
    • Den Raum, in dem Sie unterrichten
    • Die e-Mail-Adresse der Sie betreuenden Praktikumslehrperson.

Bitte geben Sie auch an, falls Sie in einer eigenen Klasse unterrichten. In diesem Fall teilen Sie uns die e-Mail-Adresse des Mentors/der Mentorin mit.

  • Sobald Sie Ihr Praktikum angemeldet haben, klären Sie mit der Fachdidaktik, in welcher Form die Praktikumsbegleitung stattfinden soll (siehe oben).

  • Die entsprechenden Dokumente werden Ihnen von der Fachdidaktik gegen Ende des Praktikums in geeigneter Form zugestellt.

Bei Problemen und Fragen suchen Sie bitte das Gespräch. Melden Sie sich hierfür am besten für eine Sprechstunde an.

Tipp zu den Ausbildungsvereinbarungen (insbesondere beim P3)

Die Ausbildungsvereinbarungen zielen nach unserer Beobachtung oft auf methodische und unterrichtspraktische Aspekte, ohne deren Bedeutung oder deren konkrete Ausprägung für den Geschichtsunterricht zu berücksichtigen. Nur selten werden explizit geschichtsdidaktische Ausbildungsziele genannt. Versuchen Sie in den Ausbildungsvereinbarung je ein geschichtsdidaktische Ausbildungsziel zu formulieren.

Im P3 werde Sie nämlich dazu aufgefordert, ihre Reflexion über den eigenen Unterricht an den Ausbildungszielen auszurichten – zugleich wird eine fachdidaktische Perspektive verlangt. Dies umzusetzen ist einfacher, wenn Sie bereits ein fachdidaktisches Ausbildungsziel formuliert haben. Generell helfen Sie sich beim IAL, wenn Sie die Verwendung Ihrer Ausbildungsziele in der Reflexion bereits beim Formuliere der Ausbildungsvereinbarung im P3 bedenken.

Team

Die Praktikumsbegleitungen werden durch folgende Personen durchgeführt:

Dokumente

Im Anschluss finden Sie folgende für die Praktikumsbegleitung relevanten Dokumente: