Die Rede von „polnischen Todeslagern“ und was daraus folgt. #ProjektODRA 3

Wissenschaftliche Public History ermöglicht die Reflexion kollektiver Tabus. Der dritte Film von projekt ODRA.

Wie immer auf Polnisch und auf Deutsch – mit gleichem Text. Es ist jedesmal auf’s Neue intensive inhaltliche Arbeit in den Monaten vor den Drehtagen bis es ein von allen für gut befundenes Drehbuch gibt. Das ist ein Kern des Projekts, das man dann hier nur als Resultat zu sehen bekommt, und es verlangt allen Beteiligten viel ab.

Worum geht es diesmal:
1. Immer wieder war öffentlich von „polnischen Todeslagern“ die Rede. Die polnische Regierung antwortete mit der Kampagne #GermanDeathCamps. Wir beleuchten die Hintergründe.
2. In diesem Zusammenhang kam es zur polnischen Geschichtsgesetzgebung, die in Deutschland viel Verwunderung auslöste. Wir erklären sie.
3. Im Hintergrund steht der innerpolnische Geschichtskonflikt um die polnische Situation unter deutscher Besatzung. Kollaboration? Verstrickungen? Heldentum? Wir diskutieren das.

Hier gehts zur polnischsprachigen Version: https://youtu.be/wvgU9WbNuiE


Persönliche Anmerkung: Ich schaue oft so etwas nach schräg oben, leider war dort kein Teleprompter … und, ja, ich denke noch während des Sprechens. In Projekten transnationaler Geschichtserzählung wägt man aus guten Gründen jedes Wort – in der verwickelten polnisch-deutschen Vergangenheit, die auch Teil meiner eigenen Familiengeschichte ist. Es ist einfach ein Konzentrationstick.

– Projektleitung und Redaktion: Prof Krzysztof Ruchniewicz, Prof Marko Demantowsky
– Projektkoordination, Regie, Schnitt: Dr Björn Klein
– Drehbuchentwürfe, Assistenz: Dr Dominika Uczkiewicz, Marvin Rees
– YouTube-Redaktion, Dissemination: Moritz Hoffmann
– Redaktionsassistenz: Josef Mayr, Bartosz Kandora
– ODRALighthouse von Dr Jürgen Hermes und Dennis Demmer
– Graphiken: Kama Sokolnicka
– Übersetzung: Maria Albers
– Mitwirkung: Agata Siudy
– Finanzierung: Stiftung EVZ, Pädagogische Hochschule FHNW, Centrum Studiów Niemieckich i Europejskich im. Willy’ego Brandta Uniwersytetu Wrocławskiego

Wie immer freuen wir uns, wenn Sie das Video teilen und kommentieren. Dafür haben wir es gemacht. Danke i dziękuję!

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