Panofsky and beyond… Bild-Analyse-Schemata im Fachunterricht

Am 2. und 3. Dezember 2016 führt die Professur Gesellschaftswissenschaften zusammen mit dem NFS Bildkritik eikones  in Basel eine Fach- und Weiterbildungstagung zum Umgang mit Bildern in verschiedenen Unterrichtsfächern durch. Der Titel der Tagung lautet „Panofsky and beyond„.

panofsky_and_beyondAm Freitag werden BildwissenschaftlerInnen und Fachdidaktikerinnen aus den Fächern Deutsch, Geschichte, Geographie und Kunst vom Stand der Theoriebildung berichten. Am Samstag erläutern Lehrpersonen anhand konkreter Unterrichtsbeispiele, wie sie in unterschiedlicher Form Bilder im Unterricht einsetzen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, diese ist hier möglich.

Weiter Informationen sind auf der Website der Tagung zu finden. Und den Leporello mit einem kurzen Beschrieb des Tagungskonzepts und dem Programm kann man hier herunterladen: Leporello der Tagung „Panofsky and beyond“.

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Tell heute. Zur gesellschaftspolitischen Verantwortung aller Lehrpersonen

Tell heute, Ansprache, anlässlich der Diplomverleihung, 15. September 2016, Campus Brugg-Windisch. Es gilt das gesprochene Wort.

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Wegweiser, (c) Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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Mythos Tell?

Was ist dieser Wilhelm Tell doch für eine bewundernswerte Figur: Voller Mut, Selbstlosigkeit, Gerechtigkeitssinn, Stärke und Unabhängigkeit. Ein Vorbild über alle Grenzen und Zeiten hinweg; Friedrich Schillers Darstellung wurde bekanntlich ein Stück Weltliteratur. Tell war einmal ein Symbol aller freiheitlichen und autonomen Menschen in ganz Europa, gleichzeitig trägt die Figur alle Kennzeichen eines Ur-Schweizer

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Ringvorlesung Kulturkampf

Jahresprogramm_HGA_2016Im Januar 1841 hat der Kanton Aargau die Klöster aufgehoben. In einer Reihe von Veranstaltungen geht die Historische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Professur Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule FHNW den Spuren des Kulturkampfs nach, der grossen Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat in der Schweiz zwischen 1830 und 1890.

Campus FHNW, Bahnhofstrasse 6, 5210 Windisch, jeweils 19 Uhr

  • 7. September, MA Annina Sandmeier Walt: Die Klosteraufhebung von Muri 1841: Zeugnisse bildlicher Darstellungen, Raum 6.-1D13
  • 28. September, Dr. Elisabeth Joris: Augustin Keller: Politiker, Pädagoge, Kirchenreformer, Raum 6.-1D13
  • 2. November: Josef Lang, Pirmin Meier, Verlag Hier und Jetzt Buchvernissage «Kultur:Kampf – 1841:2016», Raum 6.0D13
  • 16. November, lic.phil. Martin Bürgin: Die Christkatholische Kirche und der Aargau, Raum 6.-1D13

Eintritt: CHF 15.– pro Abend, CHF 30.– für alle Abende, 2.11. Eintritt frei, Voranmeldung möglich, Abendkasse. Auskünfte: Bruno Meier, meier@hist.ch

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Lehrmittel-Reihe „Spuren zur Aargauer Geschichte“: Rechte bei PH FHNW

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Die Professur Gesellschaftswissenschaften hat vom Schulverlag Plus die Rechte aller Hefte der auslaufenden Lehrmittelreihe „Spuren zur Aargauer Geschichte“ übernehmen können.

Die seit 1997 in unregelmässigen Abständen erschienenen Unterrichtshefte waren eine Koproduktion zwischen dem Schulverlag Plus und der PH FHNW. Sie bereiten inhaltlich exemplarische Themen aus der Aargauer Geschichte nach aktuellen fachdidaktischen Gesichtspunkten für den Unterricht an der Skenundarstufe I auf.

Wir planen, die Hefte unter einer CC pzw. OER-Lizenz online zur Verfügung zu stellen.

Kontakt und Anfragen

Über den Schulverlag Plus noch lieferbare Hefte:

Habsburger im Aargau

Industriekultur

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CfP: Twitter in der Lehre #TidL16

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Am Donnerstag, den 22. September 2016, wird im Rahmen des 51. Deutschen Historikertages eine „Twitter-Lounge“ zum Thema: Twitter in der Lehre stattfinden, die von mir geleitet werden wird. Hashtag #TidL16

Diese Twitterlounge ist eher als ein informelles, lebendig-diskursives Format gedacht. Ich werde anfangs natürlich etwas sagen zu meiner Einschätzung des Standes der Dinge, zu Erkenntnissen, die es zum Thema gibt und zu hochschuldidaktischen Potentialen, wie ich sie sehe.

Anschliessend ist mir allerdings an einem intensiven und gerne kontroversen Erfahrungsaustausch gelegen. Deshalb möchte ich hiermit sehr herzlich darum bitten,

  • dass in Hamburg anwesende HistorikerInnen mit einschlägigen Erfahrungen an der Twitterlounge am Donnerstag teilnehmen
  • und dass sich einige von ihnen bereitfinden, in 5-minütigen Kurzbeiträgen ihre Erfahrungen vorzustellen.

Jede Art von Erfahrung mit Twitter in der geschichtswissenschaftlichen Hochschullehre ist willkommen. Bitte melden Sie sich mit entsprechenden Beitrags-Vorschlägen bis zum 31.8.2016 unter gesellschaftswissenschaften.ph [@] fhnw.ch  oder hier direkt im Kommentarfenster!

Link zum Programm der Twitterlounge des Deutschen Historikertags 2016

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Erfolgreiches geschichtsdidaktisches Doktoratsexamen von Stefanie von Rüden

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v.l.n.r.: Jun.-Prof. Dr. Stephanie Marchal, Dr. Eva-Maria Roelevink, Prof. Dr. Constantin Goschler, Dr. des. Stefanie von Rüden, Prof. Dr. Marko Demantowsky, Prof. Dr. Helmut Maier

 

Am Freitag, den 1.7.2016, hat Stefanie von Rüden (Doktorandin an der Professur) erfolgreich ihre mündliche Doktorprüfung (Disputation) an der Ruhr-Universität Bochum bestanden. Wir gratulieren dazu herzlich!

Das Thema der Dissertation lautet: „Geschichtsbilder im Feld historischer Romane. Eine Untersuchung des belletristischen Angebots der Jahre 1913 bis 1933“. Diese Arbeit wird im nächsten Jahr in der internationalen Schriftenreihe „Geschichtsdidaktische Studien“ (Logos, Berlin) erscheinen.

Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Marko Demantowsky betreut, Zweitgutachter war Prof. Dr. Constantin Goschler (Bochum), dem Doktoratskomitee gehörten Prof. Helmut Maier (Leitung) sowie Prof. Dr. Stephanie Marchal an.

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Ausstellung «Schneesommer und Heisshunger» eröffnet

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Blick in die Ausstellung (Foto: Kaspar Thalmann)

Seit dem 1. Juni ist  die Ausstellung «Schneesommer und Heisshunger» im Ritterhaus Bubikon (Zürcher Oberland) offen. Sie dauert bis zum 21. Oktober. Anlass: Vor 200 Jahren erlebte das Zürcher Oberland einen selten nasskalten Sommer, gefolgt von einer schweren Hungerkrise. Als Auslöser dieser Klima-Anomalie gilt der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora, dessen Schwefelaerosole die Wettersysteme weltweit veränderten.

Allerdings sind die Gründe für die letzte grosse europäische Hungerkrise, die 1817 folgte, äusserst vielschichtig. Die Ausstellung zeigt die vorläufigen Ergebnisse  naturwissenschaftlicher und historischer Forschungsarbeit zur Geschichte von Klimaveränderungen und gesellschaftlichen Krisen am Beispiel des Zürcher Oberlandes. Sie ist Teil des Erinnerungsjahres «1816 – das Jahr ohne Sommer» und wurde geplant und realisiert von einem Team unter der Leitung von Dominik Sauerländer.

Presseberichte: NZZ, Tages-Anzeiger, Radio SRF.

Literatur: Brönnimann S, Krämer D. (2016): Tambora und das «Jahr ohne Sommer» 1816. Klima, Mensch und Gesellschaft. Geographica Bernensia G90. ISBN 978-3-905835-45-8.

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Fussball und Historische Bildung?

2016-05-12 22.33.00
Fussball und Historische Bildung? Gibt es da einen relevanten Zusammenhang? Dieser Frage gehe ich in meinem jüngsten Interview mit dem Direktor des neuen nationalen Deutschen Fussballmuseums, Manuel Neukirchner, nach.

Die hinter diesem Interview stehende These lautet: Ja, natürlich, diesen Zusammenhang gibt es, und er ist relevant. Historische Narrative mit sozialen Identifikationsangeboten werden generell stark durch populärkulturelle Angebote medial inszeniert und verwirklicht. Der Fussball mit seiner vereinfachenden, binären Kontrovers- und Integrationsrhetorik (wir vs. die) ist eine besonders schlichte, gleichwohl oder vielleicht auch deshalb mächtige Agentur von historischen Narrativen, die den Zielen modernen Geschichtsunterricht völlig konträr gegenüberstehen.

Ich denke, das kommt durch das Interview gut zum Ausdruck. Aber, lesen Sie selbst.

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#IPGESTE Conference

Poster_Ipgeste2016_finOn September 26 -27, the conference „International perspectives on Geography and Earth Science Teacher Education“ will take place at PH FHNW’s Brugg-Windisch campus. Invited speakers come from Australia, the USA, the UK, the Netherlands, Germany and Switzerland.
The call for papers is still open. Submit your abstract for a poster till August 1 August 26 to ipgeste@gmail.com !

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Zwei geschichtsdidaktische Gastvorträge aus Brasilien

PlakatA4_Gesellschaftswissenschaften Kopie 2Am Mittwoch, den 11. Mai, 18 Uhr c.t., findet in der Basler Sandgrube ein Vortrag zu aktuellen geschichts- und politikdidaktischen Problemen in Brasilien statt.

Referentin ist Frau Prof. Dr. Caroline Pacievitch von der Universität Porto Alegre.

Weitere Information zur Referentin

Am Donnerstag, den 12. Mai, 10 Uhr c.t. kommt sie in eine geschichtsdidaktische Lehrveranstaltung und spricht zu Studierenden über aktuelle Tendenzen des Geschichts- und Politikunterrichts und der eingesetzten LehrLern-Methoden in Brasilien. (Basel, Clarastrasse 57, 2. Etage).

Alle Interessierten sind in beide Veranstaltungen herzlich eingeladen!

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