Ringvorlesung „jüdischer Kulturraum Aargau“

Wie jedes Jahr findet auch diesen Herbst eine gemeinsam von der Professur Gesellschaftswissenschaften der PH FHNW und der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau organisierte regionalgeschichtliche Ringvorlesung mit Podiumsgespräch statt. Sie widmet sich der jüdischen Geschichte, denn die Geschichte des Schweizer Judentums ist eng mit der Aargauer Geschichte verbunden. In der Eidgenossenschaft durften Jüdinnen und Juden seit dem 17. Jahrhundert nur in den beiden Aargauer Dörfern Endingen und Lengnau Wohnsitz nehmen. Bis ins 19. Jahrhundert lebte fast die gesamte jüdische Bevölkerung der Schweiz im heutigen Aargau. Die Themen der Ringvorlesung basieren auf einer neuen Publikation, die diesen Herbst in die Buchhandlungen kommt und sich mit Geschichte und Gegenwart dieses jüdischen Kulturraumes Aargau befasst.
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„Corona-Ethik“ – Neues Buch von Prof. Dr. Andreas Brenner

Die Corona-Pandemie, die ab dem Frühjahr 2020 fast die gesamte Welt bedrohte, hat zu einer nie dagewesenen und weitgehend übereinstimmenden Abwehrstrategie geführt: Fast alle Staaten schränkten mit einem verordneten Lockdown das gesellschaftliche Leben in bisher nicht für möglich gehaltener Weise ein. Mit dieser Strategie sollte nicht nur die Ausbreitung des Virus eingeschränkt werden, sondern zugleich die Zahl der Erkrankungen so stark verringert werden, dass sowohl ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems als auch die Notwendigkeit einer Triage bei den Patienten, welche auf lebensrettende Beatmungsgeräte angewiesen wären, vermieden werden könnte.

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SWR2 Forum v. 5.8.20: Fernstudium für alle? Wie Corona die Universität verändert

Die Corona-Pandemie hat den Alltag an den Universitäten auf den Kopf gestellt. Das soziale Leben an den Universitäten pausiert: studiert wird zu Hause, vor dem Bildschirm – und so soll es vorerst bleiben.

Wird die Universität im Zuge der Pandemie zu einer virtuellen Institution, das Fernstudium zur neuen Normalität? Und sind die Hochschulen auf die Herausforderungen der digitalen Lehre vorbereitet?

(Quelle SWR 2: https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/fernstudium-fuer-alle-wie-corona-die-universitaet-veraendert-swr2-forum-2020-08-05-100.html)

Es diskutieren:
Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Berlin
Jacob Bühler, Vorstand im freien zusammenschluss von student*innenschaften, Tübingen
Prof. Dr. Marko Demantowsky, Pädagogische Hochschule FHNW und Universität Basel

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Ethik, Religionen, Gemeinschaft und die Corona-Krise

In Krisen-Zeiten wie der gegenwärtigen Corona-Krise drängen sich auch ethisch-religiöse Fragen auf, sie fordern existentiell heraus und sind plötzlich ganz nah. Die Notwendigkeit einer Lebensorientierung, die immer schon eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft spielt, wird noch wichtiger.

Das spannende Schulfach ERG auf der Sek-Stufe I bietet die Möglichkeit, solche ethisch-religiösen Fragen aufzuwerfen und einen gesellschaftlichen Beitrag zur Lebensorientierung zu leisten. Wenn Sie als angehende Lehrperson diese ethischen, religiösen und gemeinschaftlichen Herausforderungen mit Ihren zukünftigen Schülerinnen und Schülern bewältigen wollen, dann melden Sie sich jetzt für das Studium des Faches ERG an.

Ein eingespieltes und auch für die digitale Lehre vorbereitetes Team begleitet das Studium. Erwirb dir die entsprechenden Kompetenzen! Werde ERG-Lehrperson (Sek I)!

Besucht unsere Homepage und meldet euch jederzeit bei den betreffenden Lehrpersonen für weitere Informationen -> ERG

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Aufruf! Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem vom 28.08. bis 06.09.20

Zum Thema: „Erinnern, erforschen, vermitteln: der Holocaust“

Studierende unseres Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II) haben die Möglichkeit an einer Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem teilzunehmen. Die FHNW-Gruppe wird von Dr. Gaby Sutter begleitet.

Organisiert wird die Reise von Barbara Sommer vom Institut Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern (Leitung: Prof.Dr. Peter Gautschi) mit Unterstützung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

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Zukunftsvisionen im gegenwärtigen Erfolgskino

Die 13. Sendung des Geschichtstalks GTS7000 – in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung (Düsseldorf).
Gäste: Ekkehard Knörer (Filmkritiker, Herausgeber MERKUR) und Christina Dongowski (Publizistin)
Mit dabei wie stets die Projektleitenden Marko Demantowsky und Georgios Chatzoudis (Mod.)

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Studierendenprojekt HS2019 – ausserschulische Dark Tourism Lernorte

Black Metal Train Rails

Auschwitz (Pixabay)

Dies ist bereits das 3. Semester, dass der  Kurs Geo FD 2.2 gemeinsam einen eigenen kleinen Forschungsartikel erstellt hat.

Im HS 2017 ging es um die Auswahl von Raumbeispielen durch Lehrpersonen.

Im HS 2018 ging es darum, ob und wie fachdidaktische Forschungsergebnisse in der Unterrichtsplanung von Lehrpersonen überhaupt ankommen.

Dieses Semester ging es um das fächerübergreifende Thema „Dark Tourism“, inbesondere in Bezug auf ausserschulische Lernorte. An welchen Dark Tourism Lernorten (z.B. Konzentrationslager, Bergsturz Goldau, 9/11 Memorial) waren die Lehrpersonen schon? Nach welchen Kriterien wählen sie Raumbeispiele für Unterrichtseinheiten und ausserschulische Lernorte aus? Welche Ziele verfolgen sie mit dem Besuch eines solchen Lernortes? Welche Ratschläge würden sie anderen Lehrpersonen geben?

Was dabei herausgekommen ist, können Sie hier nachlesen:

Gemeinsamer Artikel_FD_2_2_HS2019_fin

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Young Researchers Workshop 2020

Few Spots still open, extended deadline January 31 2020!
—– 

Public History Weekly will hold an International Public History PhD Workshop with the title “Public History in Digital Transformation” on July 2-4 2020. The venue of the workshop will be the Hotel Rigi-Kulm in Switzerland.

Objective

The Workshop will offer an international group of 12 to 14 students, who are working on or have just finished an outstanding research project in the domain of  Public History, a opportunity to meet for a workshop in Switzerland and to present, discuss, evaluate and improve their projects.

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Material Turn und Public History: „Ariel in Kronach“

Fortgeschrieben wird ein Ansatz, den man als Material Turn in der Public History oder als eine „Archäologie der Gegenwart“ bezeichnen könnte.

Neuer Essay von Marko Demantowsky im MERKUR, der „Deutschen Zeitschrift für europäisches Denken“, Dezember-Ausgabe.

Ariel in Kronach

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Dr. Gaby Sutter im Video-Interview zum Frauenstadtrundgang in Basel gestern und heute

Die Geschlechtergeschichte die wir heutzutage an den Universitäten und Hochschulen finden, hat selbst eine lange Geschichte. Sie liegt in aktivistischen und feministischen Netzwerken begründet, die sich über die letzten Jahrhunderte hinweg zurückverfolgen lassen. In der neueren Geschichte haben diese Kämpfe von Frauennetzwerken in den 1970/80er Jahren dazu geführt, dass sich die Universitäten und Hochschulen öffnen mussten, für die her-story, die Frauengeschichte.

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