Die digitale Herausforderung und die historisch-politische Bildung – Zur Einführung von #BKDGP18

 

Auch in diesem Frühjahrssemester wird es wieder ein Kolloquium geben, wie stets bisher gemeinsam organisiert mit dem Zentrum für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik (Aarau).

Das Thema ist hochaktuell. Ich hoffe, wir dürfen zu den Terminen viele interessierte Kolleg_innen aus Universität, Hochschule und Schule, aber auch auch Studierende begrüssen.

Zur inhaltlichen Einführung:

Es wird allerorten viel von Digitalisierung gesprochen, zumeist nur von irgendwelchen Technologien, die sich am Markt später durchsetzen (aber oft dann auch nicht). Es wird viel von Strategien gesprochen, wie unsere Gesellschaft schneller digitalisiert werden könnte, weil dies die Effizienz steigere. Staatliche Behörden entwickeln hektisch Anleitungspapiere, das Codewort „Kompetenz“ wird natürlich auch hier ventiliert. Gleichzeitg gibt es – gerade im Bildungsbereich – auch viele Kulturpessimist_innen, die dem rasant verlaufenden Prozess der Digitalisierung grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen und die neben ihren Kassandrarufen versuchen, altvertraute analoge Praktiken möglichst lange in Geltung zu setzen.

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Jahrestagung des Fachdidaktikforums Ethik, Religion und Kultur der SGL

Am 5. und 6. Juni fand die Jahrestagung des Fachdidaktikforums Ethik, Religion und Kultur der Schweizerischen Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (SGL) an der PH Bern statt. Die Tagung hatte das Thema „Empirische Forschungslandschaft Schweiz im Fachbereich Ethik, Religionen, Gemeinschaft“. Dr. Kathrin Viehrig nahm daran teil.

 

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YCHANGE project meeting in Switzerland

The international project partners of the #YCHANGE project had their third project meeting, this time at the PHFHNW in Basel.

YCHANGE project meeting

YCHANGE project meeting in Basel, from left to right: Dr. Martin Hämmerle (Germany), Nicole Notter (Switzerland), Dr. Kathrin Viehrig (Switzerland), Priit Tammets (Estonia), Prof. Dr. Premsyl Stych (Czechia), Josef Laštovička (Czechia)

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YCHANGE? Integration von Satellitenbildern im kompetenzorientierten Geographieunterricht

 

 

 

Aletschgletscher, Google Earth Pro 2018.

Fernerkundungsdaten werden nicht nur in der Freizeit genutzt, sondern auch in vielfältigen Berufsfeldern. Der Einsatz von Satellitenbildern in der Sekundarstufe I ist im Lehrplan 21 vorgeschrieben und wird auch in vielen Sek II Lehrplänen gefordert. In der Fortbildung lernen Sie verschiedene Möglichkeiten kennen, Satellitenbilder stufengerecht und schülerorientiert im kompetenzorientierten Unterricht zur Untersuchungen von Mensch-Umwelt-Interaktionen einzusetzen – von einfachen Echt- und Falschfarbensatellitenbildern über Vergleiche und Google Earth bis hin zur kostenfreien, webbasierten Software BLIF.

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Die „Bibliothek deutscher Klassiker“ im Schulunterricht? Überlegungen von Studierenden

Autor_innen: M. Bollinger, Ch. Rohrer, B. Schött, M. Sturdy *

Will man die „Bibliothek deutscher Klassiker“ in den Geschichtsunterricht einbetten, lohnt es sich, sich an Markus Gärtners Text „Bibliothek deutscher Klassiker – Die Klassiker im Leseland“ zu orientieren. Mittels BdK lässt sich die politische Grosswetterlage in der DDR erforschen: die verschiedenen Phasen des realsozialistischen Staates von der Aufbauphase über Stabilisierung und Krise bis zum Ende spiegeln sich in der Auswahl der Klassiker wieder. Daher macht es Sinn, auch weitere Themen wie beispielsweise die Zensur in den Geschichtsunterricht mitaufzunehmen. Ganz allgemein stellen sich die Frage nach der Rezeption: wer hat die Klassiker gelesen? Wie bedeutend waren sie für das Selbstbild des sozialistischen Volkes?

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Digitale Lehrmethoden und kollaboratives Arbeiten in der Geschichtswissenschaft #digigw18_1

Am Freitag, den 2. März, führen Dominik Sauerländer und Marko Demantowsky von der Professur

einen Workshop des Deutschen Historiker_innenverbandes (AG Digitale Geschichtswissenschaft) in der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung in Bad Godesberg durch.

Twitter-Hashtag: #digigw18_1.

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Studierende forschen

Im HS 2017 haben Studierende im Rahmen des Seminars „Spezifische Aspekte geographiedidaktischer Forschung“ nicht nur Methoden und Beispiele aktueller geographiedidaktischer Forschung kennengelernt, sondern auch selbst ein Mini-Forschungs-Projekt durchgeführt. Das Mini-Projekt beschäftigte sich mit der Auswahl von Raumbeispielen durch Geografie- bzw. RZG-Lehrkräfte.

Was dabei herausgekommen ist können Sie hier herausfinden:

Auswahl von Raumbeispielen_Studierendenprojekt_Artikel

 

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Call for Participation: Study Visit in Jerusalem

Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem vom 31.08. bis 09.09. 2018

Zum Thema: „Erinnern, erforschen, vermitteln:der Holocaust“

Studierende unseres Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II) haben die Möglichkeit an einer Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem teilzunehmen.

Organisiert wird die Reise vom Institut Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern (Prof. Dr. Peter Gautschi) mit Unterstützung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

 

Programm

Das Programm umfasst Workshops an der renommierten International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem und bietet Gelegenheit zur eigenen Forschungs- und Studiertätigkeit.

Ziel der Studienreise ist die Vermittlung des Holocaust im Schulunterricht.  Das Projekt nimmt die Verpflichtung des „Nie wieder“ auf und ermöglicht den Teilnehmenden sich in Yad Vashem mit dem Gedenken, Erinnern, Erforschen und Vermitteln des Holocaust auseinanderzusetzen. Die Studierenden erarbeiten Unterrichtsmaterialien oder schulische Angebote zu einem Fokusthema im Kontext des Holocausts. Sie werden dabei von den begleitenden Dozierenden unterstützt.

 

Arbeitsaufwand

Der Studienaufenthalt erfordert insgesamt 90 Arbeitsstunden, wovon 20 für die Vorbereitung, 40 für den Aufenthalt und 30 für die Nachbereitung vorgesehen sind.

Ein vorbereitendes Treffen findet am 16. Mai 2018 in Luzern statt (16.15 bis 20 Uhr).

Der Arbeitsaufwand kann nicht im Rahmen des regulären Studienangebots kreditiert werden. Eine mögliche Teilanrechnung im Rahmen von Studienleistungen, IALs, IVs oder Masterarbeiten kann mit den zuständigen Dozierenden geprüft werden.

 

Kosten

Die persönlichen Kosten für die Studierenden betragen CHF 400.-.

Alle anderen Kosten (Flug ab Zürich, Transfers in Israel, Unterkunft und Verpflegung, Kurskosten und Museumseintritte) werden von den Projektträgern übernommen.

 

Bewerbung

Bewerben können sich Studierende des Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II), die sich im Rahmen ihres Studiums mit Erinnerungskulturen beschäftigt haben. Die Platzzahl ist für unseren Fachbereich auf 5-7 Plätze beschränkt.

 

Interessierte Studierende senden das ausgefüllt Anmeldeformular an:

Dr. Gaby Sutter, Dozentin für Geschichte an der Professur Didaktik der Gesellschaftswissenschaften PH FHNW.

 

Anmeldetermin: 26. März 2018 / Hier geht es zum Anmeldeformular

Für Auskünfte steht Gaby Sutter zur Verfügung.

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Video zur 4. Sendung des „Geschichtstalks im Super7000“

Am 1. Februar wurde die vierte Live-Talkshow (60 min) zum öffentlichen Umgang mit Geschichte ausgestrahlt, diesmal wieder unter Beteiligung von Marko Demantowsky. Unten finden Sie den Link zum archivierten Video.

Das Thema war diesmal eines, das unserem Alltag fern zu sein scheint und doch zur Lebenswirklichkeit westlicher Gesellschaften gehört, v.a. auch zur Lebenswelt heranwachsender junger Frauen und Männer: Was motiviert für einen freiwilligen Militärdienst, wenn es nicht mehr darum geht, das Territorium der Heimat zu verteidigen? Welche Traditionen können noch wirksam sein? Wie ist Heldentum in einer postheroischen Gesellschaft (Münkler) denkbar? Wie in oftmals post-nationaler Funktionalität?

In welchem Verhältnis stehen Geschichtsbewusstsein und Militärdienst heute? Sehen Sie selbst. An der Diskussion können Sie sich auf Facebook, Twitter, YouTube oder auf L.I.S.A. beteiligen.

Hintergrundinformation hier: Hindelang ist nicht Hindukusch. Militär und Tradition von M. Demantowsky (2018)

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„Die Geschichtsbilder historischer Romane“ von Stefanie von Rüden


Zu meiner grossen Freude ist in diesen Tagen die Dissertationsschrift von Stefanie von Rüden erschienen, die 2016 an der Ruhr-Universität Bochum verteidigt worden ist. Als Betreuer und Erstgutachter habe ich daran mitgearbeitet, Zweitgutachter war Constantin Goschler (Bochum).

Die Studie ist Baustein einer systematischen Public-History-Forschung, die bisher verstreute Ansätze kombiniert und zusammenführt (dazu PHW 2015).

Die Grundidee des Buches ist rasch erklärt: Wie kommen wir weg von den wohlfeilen literarischen Gipfelwanderungen, wenn es darum geht, geschichtskulturelle Analysen anhand medialer Produkte zu versuchen. Der Gedanke, der dahinter steht, ist immer der: Wenn wir die Produkte (TV-Sendungen, Podcasts, Ausstellungen, Denkmäler etc.) verstehen, verstehen wir auch etwas von der Gesellschaft, die sie hervorgebracht hat, können die in ihr vorwaltenden historisch-politischen Vorstellungen und Orientierungen erkennbar gemacht werden. Diese Grundidee hat natürlich einen Haken:

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