Neue GTS7000-Sendung: Gespaltene Geschichtswissenschaft?

VHD-Resolution 2018 – gespaltene Wissenschaft? Eine Bilanz.
Der neue GTS7000 Live Talk

Hier ist das redigierte Video des Geschichtstalks #GTS7000 zur umstrittenen Resolution der Mitgliederversammlung des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) vom September 2018.

Wir hatten drei Kameras am Start, der Schnitt des Teams von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung fängt wir gewohnt professionell und lebendig die Live-Atmosphäre ein.

TEILNEHMENDE
Paula Villa Braslavsky (München), Eva Schlotheuber (Vorsitzende des VHD), Achim Landwehr (Düsseldorf), Patrick Bahners (FAZ), Marko Demantowsky (Basel)

MODERATION
Georgios Chatzoudis

REDAKTION
Björn Klein (Social Media, Basel), Thomas Podranski (Regie), Birte Ruhardt (Kamera), Judith Wonke (Kamera)

ABLAUF (Angaben von L.I.S.A.)
00:38 Begrüßung und Einführung
04:14 Haben wir es mit einem neuen Historikerstreit zu tun?
07:49 War die Debatte um die VHD-Resolution eine rein historische?
13:06 Ist ein typisches Rechts-Links-Schema in der Debatte sichtbar geworden?
24:55 An wen wandte sich die Resolution, welche Bedeutung hatten ihre sprachlichen Aspekte?
30:00 Sind Resolutionen noch zeitgemäß?
35:56 Welche Verantwortung haben die Geisteswissenschaften für die Gesellschaft?
39:07 Ist es empfehlenswert, eine Resolution zu veröffentlichen?
01:03:37 Social-Media-Block mit Björn Klein
01:05:15 Gibt es einen gesellschaftlichen Druck, sich zu äußern und Position zu beziehen?

 

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Public History and School. International Perspectives

 

 

Am Ende eines langen Schweizer Herbstsemesters, kurz vor Ende des Jahrs ist heute endlich ein Buch bei De Gruyter erschienen, das mich thematisch seit 1998 beschäftigt und seit einem internationalen Expertentreffen 2015 in Basel Fahrt aufgenommen hat.

 

Durchaus ein kompaktes Handbuch, wenn man seine Systematik betrachtet. Beigetragen haben Autor*innen aus zehn Ländern: von Argentinien bis Australien, von Russland bis Südafrika. (–> https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/468319)

Es sind zwei Themen, die mit diesem Buch adressiert werden. Dabei beschäftigt mich das speziellere Thema, das Verhältnis von schulischem Geschichtsunterricht und dem, was man so „Gesellschaft“ nennt oder auch „Kultur“, die längere Zeit, nicht zuletzt ursprünglich auch durch die Interessen meines Doktorvaters, seit zwanzig Jahren.

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Studierende untersuchen Religiöse Minderheiten in der Schweiz

Studierende des Geographie Master Kurses 2.2 „Spezifische Aspekte geographischer Forschung und Forschungsmethoden“ lernten unterschiedliche aktuelle geographische Forschungsarbeiten – sowohl aus der Schweiz als auch international – und deren Methoden kennen.

Ausserdem untersuchten sie selbst religiöse Minderheiten in der Schweiz.

Dazu beschäftigten sie sich zunächst mit den Statistiken des BFS sowie Studien zu diesem Thema, z.B. Baumann & Tunger-Zanetti (2008) Studie zu „Migration und religiöse Bauten – zur Neuaushandlung des öffentlichen Raums“ oder Stolz, Chaves, Monnot, & Amiotte-Suchet (2011) Bericht zum NFP 58 Teilprojekt „Die Religiösen Gemeinschaften in der Schweiz: Eigenschaften, Aktivitäten, Entwicklung“.

Für die eigene kleine Untersuchung wählten sie die buddhistische Minderheit sowie freikirchlichen Christen in den 4 Kantonen der PH FHNW (Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn) aus und erfassten die entsprechenden Gemeinschaften. Reflektiert bzw. diskutiert wurden dabei z.B. was zu einer Gemeinschaft dazu zählt und dass nur die erfasst werden können, die im Internet zugänglich sind.

Die Daten (sowie die Bevölkerungsdaten der jeweiligen religiösen Gruppen) wurden anschliessend mit Hilfe von Karten (erstellt mit QGIS) visualisiert. Dabei wurden auch Kriterien für gute (und schlechte) Karten besprochen. Anschliessend wurden die Ergebnisse interpretiert.

Die Arbeit mit Karten – einschliesslich der Erstellung, z.B. im Rahmen von Kartierungen – ist eine der Kompetenzen im LP 21 für RZG.

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Jubiläumitis in Sicht. 1989 – global komplex

tl;dr – „1989“. Der 30. Jahrestag steht an im kommenden Jahr. Die ökonomischen, politischen, kulturellen Zurichtungen einer #Jubiläumitis zeichnen sich am Horizont bereits ab. Eine Nagelprobe für eine politische reflektierte Geschichtswissenschaft. Was war „1989“ eigentlich auch?

Am 31.12.2018 erschienen in FREITAG. Das Meinungsmedium (Berlin)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jubilaeumitis-in-sicht-1989-global-komplex

Abbildungsnachweis: By rahuldlucca (R. Barraez D´Lucca from Carracas, Venezuela) – https://www.flickr.com/photos/rahul3/2873745345/sizes/l/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5916681

Dieser Text erschien in etwas anderer Form als fachhistorischer Teil einer geschichtsdidaktischen Publikation: „Die Komplexität von „1989“. Eine globale Perspektive“. In: Geschichte lernen 22 (2009) 128, S. 39-45.

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”WirtschaftsEthik – Das Lehr- und Lesebuch“ Neue Veröffentlichung von Andreas Brenner

 

Die Ökonomie befindet sich in einem noch nie gesehenen Widerspruch: Auf der einen Seite nehmen die Wirtschafts- und Unternehmensskandale rasant zu: Es vergeht fast keine Woche, in der die Weltöffentlichkeit nicht mit Erstaunen das ethische Fehlverhalten sogenannter Vorzeigeunternehmen zur Kenntnis nimmt. Auf der anderen Seite sieht sich die neoliberale Wirtschaftstheorie, in deren Rahmen und Namen all dies geschieht, einer noch nie dagewesenen intensiven Kritik ausgesetzt. Das ist die Chance, Wirtschaftsethik neu und tiefer zu denken. Wirtschaftsethik wird in diesem Lehrbuch nicht länger als eine Reparatur am nicht mehr so galant laufenden Motor der Wirtschaft verstanden, sondern umgekehrt, die Wirtschaft wieder als Teil der Ethik begriffen. Weiterlesen

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Politik und Geschichtswissenschaft

Ein kurzes, fünfminütiges Interview mit Marko Demantowsky über das politische Engagement von Historiker*innen und ihre öffentliche Verantwortung in unserer problematischer gewordenen politischen Gegenwart, über den Ansatz von Public History Weekly und die notwendige Interdisziplinarität bei der Bearbeitung der grossen gesellschaftliche Herausforderungen.

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Vortrag Reformation im Geschichtsunterricht

Am Mittwoch 21.11. um 19 Uhr: Dominik Sauerländer zum Thema Reformation im Geschichtsunterricht. Letzter Vortrag in der Ringvorlesung „Die Reformation und der Aargau“, Campus Brugg-Windisch (Raum 6.-1.D13). Eintritt: CHF 15.–.

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YCHANGE – letztes internationales Projekttreffen

Das letzte internationale Projekttreffen von #YCHANGE fand am 12./13. November 2018 in Heidelberg (Deutschland) statt.

YCHANGE Projekttreffen in Heidelberg mit Alexander Siegmund, Martin Hämmerle, Premsyl Stych, Kathrin Viehrig, Josef Laštovička, Priit Tammets, Pjotr Savitski

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Nutzer*innenperspektiven auf Public History Weekly

Im Herbstsemester 2018/19 hat an der Pädagogischen Hochschule FHNW (Muttenz) eine Forschungswerkstatt zur Analyse und Qualitätsentwicklung von Public History Weekly als möglichem Angebot für informelle und iterative Bildung stattgefunden.

Hier präsentieren wir Ihnen drei Rezensionen, die als Produkte aus dieser Forschungswerkstatt hervorgegangen sind:

Die Rezensionen wurden verfasst von:

Nora Kiefer (Alter 26): Rezension

Max Mustermann (Alter 31): Rezension

Marvin Rees (Alter 28): Rezension

 

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„Wo liegt die humanitäre Schweiz“? Neues Buch über das humanitäre Handeln

Soeben erschienen:

Wo liegt die „humanitäre Schweiz“? Eine Spurensuche in 10 Episoden,
hg. von Miriam Baumeister, Thomas Brückner, Patrick Sonnack,
Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2018

Mit einem Beitrag von Gaby Sutter:
Humanitäre Tradition in Stein gemeisselt? Das Strassburger Denkmal in Basel als historischer Lernort.

Hier geht es zum Werbevideo: https://www.youtube.com/watch?v=tLGbVupN4Yo

Über das Buch:
„Die Schweiz rühmt sich gern ihrer „Humanitären Tradition“. Doch diese Meistererzählung verhaftet oft an altbekannten Zeugnissen: Sie erzählen von der Hilfe in den Weltkriegen und dem großzügigen Schweizer Spendenverhalten, sie verweisen auf die langjährigen Aktivitäten schweizerischer humanitärer Institutionen. Dieses Buch sucht neue Perspektiven auf das humanitäre Handeln der Schweizerinnen und Schweizer in transnationalen Kontexten, die die Rede von einer „Humanitären Tradition“ erst resonanzfähig machen. Eingeteilt in fünf Epochen vom 19. Jahrhundert bis heute, geht es der Genese der humanitären Hilfe der Schweiz nach. Dabei lässt es Historikerinnen und Historiker mit Autorinnen und Autoren, die außerhalb der Geschichtswissenschaft stehen, in einen Dialog treten.“ (Kurzbeschreibung des Verlags)

 

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