Feste Geschlechterrollen seit Urzeiten? Interview mit Dr. Gaby Sutter im SRF


Nicht immer war alles «eben so». Auf Bildern der Steinzeit beruht unser Geschlechterverständnis bis heute; gegenwärtige Geschlechterrollen sind hiervon nicht unbeeinflusst. Aber was wissen wir eigentlich über die Geschlechtergeschichte der Steinzeit und welche Rolle spielt die Geschichtsdidaktik im gegenwärtigen Blick auf die Urgeschichte der Menschheit? Die vor kurzem gestartete Ausstellung „Moi Homme. Toi Femme. – Des rôles gravés dans la pierre?“ – „Ich Mann. Du Frau. – Feste Rollen seit Urzeiten?“ im Nouveau Musee Bienne/ Neues Museum Biel zeigt neue Erkenntnisse und hinterfragt die gängigen Geschlechterstereotypen. Im Gespräch mit der SRF Tagesschau dabei ist auch unsere Dozentin Dr. Gaby Sutter und zwar zu Geschlechterbilder der Urzeit in Schulbüchern. Hier geht es zum Beitrag -> Link.

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Neuer Aufsatz von Dr. Björn Klein in L′Homme

Neuer Aufsatz von Björn Klein in der Jubiläumsausgabe „Innenräume – Außenräume“, in L′Homme, Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, bei Vandenhoeck & Ruprecht unipress [Heft 2|2019, 30. Jahrgang]. In diesem Aufsatz wird die medizin- und sexualwissenschaftliche Genese des Begriffes „Voyeurismus“ um 1900 in New York nachvollzogen. Im Mittelpunkt steht mit Ralph Werther ein Cross-Dresser, Sexualwissenschaftler und Schriftsteller, der auch unter seinem Alias „Jennie June“ in New York City in diesem Zeitraum bekannt war. Anhand seines bislang unveröffentlichten Artikels „The Riddle of the Underworld“ (1921) und weiterer sexualwissenschaftlicher Theorien zum männlichen Voyeur, zeigt sich – so die These – ein biopolitischer Zugriff auf die Körpererfahrungen der Menschen um die vorletzte Jahrhundertwende. Weiterlesen

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Bericht: Exkursion zur International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem (von Marvin Rees)

Das Feld der Schweizer Hochschullandschaft ist dicht bestellt. Die Universitäten konkurrieren um Studentenzahlen, Fördergelder und Prestige. Die Pädagogischen Hochschulen haben ähnliche Herausforderungen zu meistern. Umso erfreulicher zeigt sich die Kooperation der Institutionen in diversen Bereichen. Exemplarisch für die positiven Effekte einer vernetzten Hochschulpädagogik kann die Studienreise nach Israel (23.Aug.-1.Sept.) angesehen werden, an der ich als Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule FHNW teilnehmen durfte. Die Exkursion stellte den Besuch der International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem in den Mittelpunkt. Weiterlesen

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BBC – ABB – ALSTOM – GE. Desindustrialisierung und Umnutzung in Baden

In der zweiten Vorlesung in der Reihe «Von der Desindustrialisierung zur Industrie 4.0: die letzten 50 Jahre» spricht der Badener Historiker Bruno Meier zur Veränderung der Industrieregion Baden nach der Fusion von BBC und ASEA zur ABB.

2. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Campus Brugg-Windisch der FHNW, Raum 6.-1D13

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Die Industrie im Aargau seit 1970

Die regionalgeschichtliche Ringvorlesung der Professur Gesellschaftswissenschaften der PH FHNW und der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau steht dieses Jahr unter dem Titel Von der Desindustrialisierung zur Industrie 4.0: die letzten 50 Jahre.

An der ersten Veranstaltung spricht die Historikerin Astrid Baldinger zum Thema Die Industrie im Aargau seit 1970. Werkstattbericht aus der Arbeit an der neuen Aargauer Kantonsgeschichte.

  1. September 2019, 19 Uhr, Campus Brugg Windisch der FHNW, Raum 6.-1D13

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Altern als Lebenskunst – Neues Buch von Prof. Dr. Andreas Brenner

Was heißt „Alter“, was bedeutet „Altern“ und was bringt uns das weitere Ansammeln von Lebenszeit? Diese Fragen werden beleuchtet von Prof. Dr. Andreas Brenner.

 In den ökonomisch reichen Ländern werden die Menschen immer älter und bleiben immer länger gesund. Diese erfreuliche Entwicklung kontrastiert mit einem unerfreulichen Altersbild: Alter wird in der Gegenwart zunehmend als defizitäres Phänomen betrachtet, das es zu überwinden gilt. Der florierende Bereich des Seniorenmarketings lässt sich entsprechend ständig neue Produkte einfallen, welche alten Menschen – und noch mehr denen, die noch nicht alt sind – vergessen lassen sollen, dass sie alt sind. So wird – mit meist jungen Models – für die Seniorenfitness geworben, Tourismusanbieter schicken die Alten auf Kreuzfahrttouren und Bildungsorganisationen locken noch mit dem MA- oder PhD-Abschluss ab achtzig.

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US minorities and digital choices

Dieser Post ist ein repost von einem erstmalig auf dem privaten Blog von Kathrin Viehrig erschienenen Beitrag.

US minorities and digital choices

The US map reflects some of the country’s history of immigrations: New York (not the ‘old’ York in England); Berne (NY), Lucerne (PA) and Zurich (KS) are just a few US cities bearing names from the immigrants’ home countries. Ethnic groups are one type of minority. Other minorities are based on lifestyle choices or beliefs, for instance regarding food, education, language, religion or whether and how they use digital media.

Digital or not? It’s more of a choice than one might think… (Image Source)

A famous saying from Pirke Avot is: “”“Who is wise? One who learns from every man…””. Despite the very different contexts, what can teacher education in Switzerland learn from some of the digital choice minorities in the US?

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Kölner Vorträge: Was ist Digital History?

Kölner Vorträge im Sommersemester 2019 | Die Historie und das Digitale

Was bedeutet heute digitale Geschichtswissenschaft? Ist darunter die Anwendung von digitalen Werkzeugen in der Geschichtsforschung, also eine neue Hilfswissenschaft, zu verstehen? Oder eher die Erforschung einer zunehmend digital verfügbaren Vergangenheit?

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Nationale Identität in der Gegenwart – die neue #GTS7000

Die neue GTS7000-Sendung widmet sich der Frage nach der Bedeutung von nationaler Identität in der Gegenwart, am Beispiel der deutschen. Wie wichtig ist sie noch, geht es auch ohne, gibt es sie noch, welchen Einfluss kann man darauf nehmen, und wenn man Einfluss nehmen kann: Welcher sollte es sein?

Die Sendung wurde als Kooperationsprojekt wie immer stets organisiert von der Gerda Henkel Stiftung und ihrem Wissenschaftsportal L.I.S.A. sowie der Professur Gesellschaftswissenschaften der PH FHNW.

Ein besonderer Dank geht an Marvin Rees für dessen organisatorische und technische Assistenz.

Die L.I.S.A.-Redaktion hat der Film hervorragend geschnitten und ein Inhaltsverzeichnis angelegt:
00:01 Intro
00:38 Begrüßung und Einführung
05:41 Was ist für Sie deutsche Identität? Was gehört für Sie dazu?
11:12 Wald und Landschaften – typisch deutsch?
19:46 Wer sind die Akteure die nationale Identitäten bestimmen?
32:44 Füllt das Konzept der Identität ein gesellschaftlich entstehendes Vakuum?
36:32 Hat Deutschland eine Normalisierung in Sachen nationaler Identität erfahren?
44:02 Kann Deutschland bei der Integration von Migranten von den USA lernen?
51:45 Kann Geschichte ein Sinnstiftungsangebot sein?
57:33 Inwiefern ist die Berufung auf Identität kulturelles Kapital?
65:16 Schlussrunde: Hilft uns das Konzept der Identität weiter?

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5. Schweizerische Geschichtstage – Panel zu Unterricht und Museum

Im Rahmen der Schweizerischen Geschichtstage zum Thema „Reichtum“ bestritten Barbara Welter Thaler (Uni Zürich), Verena Berthold (Kantonsschule Baden) und Dominik Sauerländer (PH FHNW) ein didaktisches/ geschichtskulturelles Panel. Die Beiträge wurden kommentiert von Gesine Krüger (Uni Zürich).

Zusammenfassung des Panels

Narrative über Reichtum und Macht im didaktischen Diskurs

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