Neuer GTS7000-Talk: „Verschwörungstheorien“

Verschwörungstheorien werden heute als Gefahr wahrgenommen. So warnte beispielsweise Bundespräsident Steinmeier in einer Rede, Verschwörungstheorien würden die liberale Demokratie untergraben. Doch was genau ist eine Verschwörungstheorie?

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Die Friedliche Revolution und die Politik der Gegenwart

„Allerdings steht der Historiker dem Jubiläum auch kritisch gegenüber. «Das Potenzial der friedlichen Revolution wird ungenügend in die deutsche Tradition aufgenommen.» Zwar würden Feiertage stattfinden und wichtige Personen zu Recht gewürdigt, allerdings käme der einfache Widerstand der einfachen Leute heute schlicht zu wenig zum Tragen. «Davon profitiert momentan auch die AfD, welche es versteht, Widerstandsmentalitäten auf ihre Mühen zu lenken», sagt Demantowsky weiter. Die rechte Partei hat in mehreren Teilen Deutschlands, auch im Osten, in den letzten Jahren grosse Erfolge gefeiert. Bei der Wahl in Thüringen von vor zwei Wochen erreichte sie mehr als 23 Prozent der Stimmen. Es sei daher wichtig, in Zukunft die «wunderbare Selbstbefreiung der DDR-Bürgerinnen und Bürger zu würdigen und zu respektieren». Schliesslich würde man mit dem Mauerfall-Jubiläum die friedliche Revolution und die Selbstermächtigung eines Volkes feiern.“

Hier gehts zum Beitrag: Weblink (nau.ch) Vollständiges Video (ca. 20 mins.) ganz unten.

 

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Dialog mit arabischen Kolleg*innen

Next weekend in Berlin, Freie Universität:

The Place of Humanities in Research, Education and Society: An Arab-German Dialogue

A conference organized by the Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities.

 

Teaching Humanities at Secondary Schools

The program is uploaded, the registration is free. Come and join us for exchange and discussion.

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Kern Aarau. Das Ende eines Traditionsbetriebs

In der dritten Vorlesung  der Reihe «Von der Desindustrialisierung zur Industrie 4.0: die letzten 50 Jahre» spricht Dominik Sauerländer zum Ende der Traditionsfirma Kern in Aarau in den Umbruchsjahren um 1990. Der Verkauf des international tätigen Herstellers von Messinstrumenten für Geodäsie und Photogrammetrie an eine Konkurrentin und das Ende der Produktion erregten zwischen 1988 und 1991 in der Region grosses Aufsehen. Der Vortrag stellt die Spätzeit der Firma in den wirtschaftsgeschichtlichen Zusammenhang und zeigt, wie ihr Nachlass für die historische Forschung gesichert und erschlossen wird.

23. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Campus Brugg-Windisch der FHNW, Raum 6.-1D13

Ringvorlesung der Historischen Gesellschaft Aargau und der PH FHNW

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Feste Geschlechterrollen seit Urzeiten? Interview mit Dr. Gaby Sutter im SRF


Nicht immer war alles «eben so». Auf Bildern der Steinzeit beruht unser Geschlechterverständnis bis heute; gegenwärtige Geschlechterrollen sind hiervon nicht unbeeinflusst. Aber was wissen wir eigentlich über die Geschlechtergeschichte der Steinzeit und welche Rolle spielt die Geschichtsdidaktik im gegenwärtigen Blick auf die Urgeschichte der Menschheit? Die vor kurzem gestartete Ausstellung „Moi Homme. Toi Femme. – Des rôles gravés dans la pierre?“ – „Ich Mann. Du Frau. – Feste Rollen seit Urzeiten?“ im Nouveau Musee Bienne/ Neues Museum Biel zeigt neue Erkenntnisse und hinterfragt die gängigen Geschlechterstereotypen. Im Gespräch mit der SRF Tagesschau dabei ist auch unsere Dozentin Dr. Gaby Sutter und zwar zu Geschlechterbilder der Urzeit in Schulbüchern. Hier geht es zum Beitrag -> Link.

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Neuer Aufsatz von Dr. Björn Klein in L′Homme

Neuer Aufsatz von Björn Klein in der Jubiläumsausgabe „Innenräume – Außenräume“, in L′Homme, Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, bei Vandenhoeck & Ruprecht unipress [Heft 2|2019, 30. Jahrgang]. In diesem Aufsatz wird die medizin- und sexualwissenschaftliche Genese des Begriffes „Voyeurismus“ um 1900 in New York nachvollzogen. Im Mittelpunkt steht mit Ralph Werther ein Cross-Dresser, Sexualwissenschaftler und Schriftsteller, der auch unter seinem Alias „Jennie June“ in New York City in diesem Zeitraum bekannt war. Anhand seines bislang unveröffentlichten Artikels „The Riddle of the Underworld“ (1921) und weiterer sexualwissenschaftlicher Theorien zum männlichen Voyeur, zeigt sich – so die These – ein biopolitischer Zugriff auf die Körpererfahrungen der Menschen um die vorletzte Jahrhundertwende. Weiterlesen

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Bericht: Exkursion zur International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem (von Marvin Rees)

Das Feld der Schweizer Hochschullandschaft ist dicht bestellt. Die Universitäten konkurrieren um Studentenzahlen, Fördergelder und Prestige. Die Pädagogischen Hochschulen haben ähnliche Herausforderungen zu meistern. Umso erfreulicher zeigt sich die Kooperation der Institutionen in diversen Bereichen. Exemplarisch für die positiven Effekte einer vernetzten Hochschulpädagogik kann die Studienreise nach Israel (23.Aug.-1.Sept.) angesehen werden, an der ich als Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule FHNW teilnehmen durfte. Die Exkursion stellte den Besuch der International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem in den Mittelpunkt. Weiterlesen

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BBC – ABB – ALSTOM – GE. Desindustrialisierung und Umnutzung in Baden

In der zweiten Vorlesung in der Reihe «Von der Desindustrialisierung zur Industrie 4.0: die letzten 50 Jahre» spricht der Badener Historiker Bruno Meier zur Veränderung der Industrieregion Baden nach der Fusion von BBC und ASEA zur ABB.

2. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Campus Brugg-Windisch der FHNW, Raum 6.-1D13

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Die Industrie im Aargau seit 1970

Die regionalgeschichtliche Ringvorlesung der Professur Gesellschaftswissenschaften der PH FHNW und der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau steht dieses Jahr unter dem Titel Von der Desindustrialisierung zur Industrie 4.0: die letzten 50 Jahre.

An der ersten Veranstaltung spricht die Historikerin Astrid Baldinger zum Thema Die Industrie im Aargau seit 1970. Werkstattbericht aus der Arbeit an der neuen Aargauer Kantonsgeschichte.

  1. September 2019, 19 Uhr, Campus Brugg Windisch der FHNW, Raum 6.-1D13

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Altern als Lebenskunst – Neues Buch von Prof. Dr. Andreas Brenner

Was heißt „Alter“, was bedeutet „Altern“ und was bringt uns das weitere Ansammeln von Lebenszeit? Diese Fragen werden beleuchtet von Prof. Dr. Andreas Brenner.

 In den ökonomisch reichen Ländern werden die Menschen immer älter und bleiben immer länger gesund. Diese erfreuliche Entwicklung kontrastiert mit einem unerfreulichen Altersbild: Alter wird in der Gegenwart zunehmend als defizitäres Phänomen betrachtet, das es zu überwinden gilt. Der florierende Bereich des Seniorenmarketings lässt sich entsprechend ständig neue Produkte einfallen, welche alten Menschen – und noch mehr denen, die noch nicht alt sind – vergessen lassen sollen, dass sie alt sind. So wird – mit meist jungen Models – für die Seniorenfitness geworben, Tourismusanbieter schicken die Alten auf Kreuzfahrttouren und Bildungsorganisationen locken noch mit dem MA- oder PhD-Abschluss ab achtzig.

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