Ein paar Gedanken zur Diskussion um das neue EU-Urheberrecht

Gestern habe ich auf Twitter mitten hinein in die überschiessende Emotionalität der demokratisch unterlegenen Gegner*innen des neuen europäischen Urheberrechts interveniert, weil mir schien, dass es zu einer Demokratie dazugehört, auch bei unliebsamen Mehrheitsentscheidungen nicht die demokratische Institutionalität als solche anzugreifen und sich damit ungewollt gemein zu machen mit den radikalen, grundsätzlichen Gegner*innen des EU-Parlaments.
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Studierende forschen – Ergebnisse des fachdidaktischen Studierendenprojekts aus dem HS 2018

Im HS 2018 haben Studierende im Rahmen des Seminars „Spezifische Aspekte geographiedidaktischer Forschung“ nicht nur Methoden und Beispiele aktueller geographiedidaktischer Forschung kennengelernt, sondern auch selbst ein Mini-Forschungs-Projekt durchgeführt. Das Mini-Projekt beschäftigte sich damit ob und wie fachdidaktische Forschungsergebnisse in der Unterrichtsplanung von Geografie- bzw. RZG-Lehrkräften überhaupt ankommen.

Was dabei herausgekommen ist können Sie hier herausfinden:

 

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Neue Publikation: Über den digitalen Wandel der Academia

Auf dem Weblog des Deutschen Historischen Instituts in Paris in ein Text von Marko Demantowsky erschienen.

Bei Academia.edu etc. bleiben? Wissenschaftliche Textrepositorien haben auch ihre Geschichte

Ist Academia.edu nicht ein prima Ort für die selbstgesteuerte akademische Zweitpublikation: riesiges Netzwerk, weltweite Nutzer*innen, kostenfreier, dennoch funktionaler Basis-Account? Der passende Ort für die digitale Zweitpublikation, die nicht selten sehr viel mehr Leser*innen findet, als die erste (wenn diese in einem Sammelband oder einer kleinen Zeitschrift erschienen ist), oder? Mehrere Kolleg*innen haben diesen Service noch kürzlich für sich entdeckt und waren nachvollziehbar begeistert. (…)


Hier kommen Sie zur Lektüre: –> https://dhdhi.hypotheses.org/5861

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Aufruf! Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem vom 23.08. bis 01.09.19

Zum Thema: „Erinnern, erforschen, vermitteln:der Holocaust“

Studierende unseres Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II) haben die Möglichkeit an einer Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem teilzunehmen.

Organisiert wird die Reise vom Institut Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern (Leitung: Barbara Sommer) mit Unterstützung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Programm

Das Programm umfasst Workshops an der renommierten International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem und bietet Gelegenheit zur eigenen Forschungs- und Studiertätigkeit.

Ziel der Studienreise ist die Vermittlung des Holocaust im Schulunterricht.  Das Projekt nimmt die Verpflichtung des „Nie wieder“ auf und ermöglicht den Teilnehmenden sich in Yad Vashem mit dem Gedenken, Erinnern, Erforschen und Vermitteln des Holocaust auseinanderzusetzen. Die Studierenden erarbeiten Unterrichtsmaterialien oder schulische Angebote zu einem Fokusthema im Kontext des Holocausts. Sie werden dabei von den begleitenden Dozierenden unterstützt.

Arbeitsaufwand

Der Studienaufenthalt erfordert insgesamt 90 Arbeitsstunden, wovon 20 für die Vorbereitung, 40 für den Aufenthalt und 30 für die Nachbereitung vorgesehen sind.

Ein vorbereitendes Treffen findet am 15. Mai 2019 in Luzern statt (16.15 bis 20 Uhr).

Der Arbeitsaufwand kann nicht im Rahmen des regulären Studienangebots kreditiert werden. Eine mögliche Teilanrechnung im Rahmen von Studienleistungen, IALs oder Qualifikationsarbeiten wie Masterarbeiten und IV-Arbeiten kann mit den zuständigen Dozierenden geprüft werden.

Kosten

Die persönlichen Kosten für die Studierenden betragen CHF 400.-.

Alle anderen Kosten (Flug ab Zürich, Transfers in Israel, Unterkunft und Verpflegung, Kurskosten und Museumseintritte) werden von den Projektträgern übernommen.

Bewerbung

Bewerben können sich Studierende des Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II), die sich im Rahmen ihres Studiums mit Erinnerungskulturen beschäftigt haben. Die Platzzahl ist für unseren Fachbereich auf ca. 5 Plätze beschränkt.

Interessierte Studierende senden das ausgefüllt Anmeldeformular an:

Dr. Gaby Sutter, Dozentin für Geschichte an der Professur Didaktik der Gesellschaftswissenschaften PH FHNW.

Anmeldetermin: 25. März 2019 / Hier geht es zum Anmeldeformular

Für Auskünfte steht Gaby Sutter zur Verfügung.

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Neue GTS7000-Sendung: Gespaltene Geschichtswissenschaft?

VHD-Resolution 2018 – gespaltene Wissenschaft? Eine Bilanz.
Der neue GTS7000 Live Talk

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Public History and School. International Perspectives

 

 

Am Ende eines langen Schweizer Herbstsemesters, kurz vor Ende des Jahrs ist heute endlich ein Buch bei De Gruyter erschienen, das mich thematisch seit 1998 beschäftigt und seit einem internationalen Expertentreffen 2015 in Basel Fahrt aufgenommen hat.

 

Durchaus ein kompaktes Handbuch, wenn man seine Systematik betrachtet. Beigetragen haben Autor*innen aus zehn Ländern: von Argentinien bis Australien, von Russland bis Südafrika. (–> https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/468319)

Es sind zwei Themen, die mit diesem Buch adressiert werden. Dabei beschäftigt mich das speziellere Thema, das Verhältnis von schulischem Geschichtsunterricht und dem, was man so „Gesellschaft“ nennt oder auch „Kultur“, die längere Zeit, nicht zuletzt ursprünglich auch durch die Interessen meines Doktorvaters, seit zwanzig Jahren.

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Studierende untersuchen Religiöse Minderheiten in der Schweiz

Studierende des Geographie Master Kurses 2.2 „Spezifische Aspekte geographischer Forschung und Forschungsmethoden“ lernten unterschiedliche aktuelle geographische Forschungsarbeiten – sowohl aus der Schweiz als auch international – und deren Methoden kennen.

Ausserdem untersuchten sie selbst religiöse Minderheiten in der Schweiz.

Dazu beschäftigten sie sich zunächst mit den Statistiken des BFS sowie Studien zu diesem Thema, z.B. Baumann & Tunger-Zanetti (2008) Studie zu „Migration und religiöse Bauten – zur Neuaushandlung des öffentlichen Raums“ oder Stolz, Chaves, Monnot, & Amiotte-Suchet (2011) Bericht zum NFP 58 Teilprojekt „Die Religiösen Gemeinschaften in der Schweiz: Eigenschaften, Aktivitäten, Entwicklung“.

Für die eigene kleine Untersuchung wählten sie die buddhistische Minderheit sowie freikirchlichen Christen in den 4 Kantonen der PH FHNW (Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn) aus und erfassten die entsprechenden Gemeinschaften. Reflektiert bzw. diskutiert wurden dabei z.B. was zu einer Gemeinschaft dazu zählt und dass nur die erfasst werden können, die im Internet zugänglich sind.

Die Daten (sowie die Bevölkerungsdaten der jeweiligen religiösen Gruppen) wurden anschliessend mit Hilfe von Karten (erstellt mit QGIS) visualisiert. Dabei wurden auch Kriterien für gute (und schlechte) Karten besprochen. Anschliessend wurden die Ergebnisse interpretiert.

Die Arbeit mit Karten – einschliesslich der Erstellung, z.B. im Rahmen von Kartierungen – ist eine der Kompetenzen im LP 21 für RZG.

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Jubiläumitis in Sicht. 1989 – global komplex

tl;dr – „1989“. Der 30. Jahrestag steht an im kommenden Jahr. Die ökonomischen, politischen, kulturellen Zurichtungen einer #Jubiläumitis zeichnen sich am Horizont bereits ab. Eine Nagelprobe für eine politische reflektierte Geschichtswissenschaft. Was war „1989“ eigentlich auch?

Am 31.12.2018 erschienen in FREITAG. Das Meinungsmedium (Berlin)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jubilaeumitis-in-sicht-1989-global-komplex

Abbildungsnachweis: By rahuldlucca (R. Barraez D´Lucca from Carracas, Venezuela) – https://www.flickr.com/photos/rahul3/2873745345/sizes/l/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5916681

Dieser Text erschien in etwas anderer Form als fachhistorischer Teil einer geschichtsdidaktischen Publikation: „Die Komplexität von „1989“. Eine globale Perspektive“. In: Geschichte lernen 22 (2009) 128, S. 39-45.

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”WirtschaftsEthik – Das Lehr- und Lesebuch“ Neue Veröffentlichung von Andreas Brenner

 

Die Ökonomie befindet sich in einem noch nie gesehenen Widerspruch: Auf der einen Seite nehmen die Wirtschafts- und Unternehmensskandale rasant zu: Es vergeht fast keine Woche, in der die Weltöffentlichkeit nicht mit Erstaunen das ethische Fehlverhalten sogenannter Vorzeigeunternehmen zur Kenntnis nimmt. Auf der anderen Seite sieht sich die neoliberale Wirtschaftstheorie, in deren Rahmen und Namen all dies geschieht, einer noch nie dagewesenen intensiven Kritik ausgesetzt. Das ist die Chance, Wirtschaftsethik neu und tiefer zu denken. Wirtschaftsethik wird in diesem Lehrbuch nicht länger als eine Reparatur am nicht mehr so galant laufenden Motor der Wirtschaft verstanden, sondern umgekehrt, die Wirtschaft wieder als Teil der Ethik begriffen. Weiterlesen

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Politik und Geschichtswissenschaft

Ein kurzes, fünfminütiges Interview mit Marko Demantowsky über das politische Engagement von Historiker*innen und ihre öffentliche Verantwortung in unserer problematischer gewordenen politischen Gegenwart, über den Ansatz von Public History Weekly und die notwendige Interdisziplinarität bei der Bearbeitung der grossen gesellschaftliche Herausforderungen.

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