Call for Participation: Study Visit in Jerusalem

Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem vom 31.08. bis 09.09. 2018

Zum Thema: „Erinnern, erforschen, vermitteln:der Holocaust“

Studierende unseres Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II) haben die Möglichkeit an einer Studienreise nach Yad Vashem/Jerusalem teilzunehmen.

Organisiert wird die Reise vom Institut Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern (Prof. Dr. Peter Gautschi) mit Unterstützung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

 

Programm

Das Programm umfasst Workshops an der renommierten International School of Holocaust Studies in Yad Vashem/Jerusalem und bietet Gelegenheit zur eigenen Forschungs- und Studiertätigkeit.

Ziel der Studienreise ist die Vermittlung des Holocaust im Schulunterricht.  Das Projekt nimmt die Verpflichtung des „Nie wieder“ auf und ermöglicht den Teilnehmenden sich in Yad Vashem mit dem Gedenken, Erinnern, Erforschen und Vermitteln des Holocaust auseinanderzusetzen. Die Studierenden erarbeiten Unterrichtsmaterialien oder schulische Angebote zu einem Fokusthema im Kontext des Holocausts. Sie werden dabei von den begleitenden Dozierenden unterstützt.

 

Arbeitsaufwand

Der Studienaufenthalt erfordert insgesamt 90 Arbeitsstunden, wovon 20 für die Vorbereitung, 40 für den Aufenthalt und 30 für die Nachbereitung vorgesehen sind.

Ein vorbereitendes Treffen findet am 16. Mai 2018 in Luzern statt (16.15 bis 20 Uhr).

Der Arbeitsaufwand kann nicht im Rahmen des regulären Studienangebots kreditiert werden. Eine mögliche Teilanrechnung im Rahmen von Studienleistungen, IALs, IVs oder Masterarbeiten kann mit den zuständigen Dozierenden geprüft werden.

 

Kosten

Die persönlichen Kosten für die Studierenden betragen CHF 400.-.

Alle anderen Kosten (Flug ab Zürich, Transfers in Israel, Unterkunft und Verpflegung, Kurskosten und Museumseintritte) werden von den Projektträgern übernommen.

 

Bewerbung

Bewerben können sich Studierende des Fachbereichs Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (Sek I und II), die sich im Rahmen ihres Studiums mit Erinnerungskulturen beschäftigt haben. Die Platzzahl ist für unseren Fachbereich auf 5-7 Plätze beschränkt.

 

Interessierte Studierende senden das ausgefüllt Anmeldeformular an:

Dr. Gaby Sutter, Dozentin für Geschichte an der Professur Didaktik der Gesellschaftswissenschaften PH FHNW.

 

Anmeldetermin: 26. März 2018 / Hier geht es zum Anmeldeformular

Für Auskünfte steht Gaby Sutter zur Verfügung.

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Video zur 4. Sendung des „Geschichtstalks im Super7000“

Am 1. Februar wurde die vierte Live-Talkshow (60 min) zum öffentlichen Umgang mit Geschichte ausgestrahlt, diesmal wieder unter Beteiligung von Marko Demantowsky. Unten finden Sie den Link zum archivierten Video.

Das Thema war diesmal eines, das unserem Alltag fern zu sein scheint und doch zur Lebenswirklichkeit westlicher Gesellschaften gehört, v.a. auch zur Lebenswelt heranwachsender junger Frauen und Männer: Was motiviert für einen freiwilligen Militärdienst, wenn es nicht mehr darum geht, das Territorium der Heimat zu verteidigen? Welche Traditionen können noch wirksam sein? Wie ist Heldentum in einer postheroischen Gesellschaft (Münkler) denkbar? Wie in oftmals post-nationaler Funktionalität?

In welchem Verhältnis stehen Geschichtsbewusstsein und Militärdienst heute? Sehen Sie selbst. An der Diskussion können Sie sich auf Facebook, Twitter, YouTube oder auf L.I.S.A. beteiligen.

Hintergrundinformation hier: Hindelang ist nicht Hindukusch. Militär und Tradition von M. Demantowsky (2018)

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„Die Geschichtsbilder historischer Romane“ von Stefanie von Rüden


Zu meiner grossen Freude ist in diesen Tagen die Dissertationsschrift von Stefanie von Rüden erschienen, die 2016 an der Ruhr-Universität Bochum verteidigt worden ist. Als Betreuer und Erstgutachter habe ich daran mitgearbeitet, Zweitgutachter war Constantin Goschler (Bochum).

Die Studie ist Baustein einer systematischen Public-History-Forschung, die bisher verstreute Ansätze kombiniert und zusammenführt (dazu PHW 2015).

Die Grundidee des Buches ist rasch erklärt: Wie kommen wir weg von den wohlfeilen literarischen Gipfelwanderungen, wenn es darum geht, geschichtskulturelle Analysen anhand medialer Produkte zu versuchen. Der Gedanke, der dahinter steht, ist immer der: Wenn wir die Produkte (TV-Sendungen, Podcasts, Ausstellungen, Denkmäler etc.) verstehen, verstehen wir auch etwas von der Gesellschaft, die sie hervorgebracht hat, können die in ihr vorwaltenden historisch-politischen Vorstellungen und Orientierungen erkennbar gemacht werden. Diese Grundidee hat natürlich einen Haken:

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Die digitale Herausforderung und die historisch-politische Bildung – Zur Einführung von #BKDGP18

 

Auch in diesem Frühjahrssemester wird es wieder ein Kolloquium geben, wie stets bisher gemeinsam organisiert mit dem Zentrum für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik (Aarau).

Das Thema ist hochaktuell. Ich hoffe, wir dürfen zu den Terminen viele interessierte Kolleg_innen aus Universität, Hochschule und Schule, aber auch auch Studierende begrüssen.

Zur inhaltlichen Einführung:

Es wird allerorten viel von Digitalisierung gesprochen, zumeist nur von irgendwelchen Technologien, die sich am Markt später durchsetzen (aber oft dann auch nicht). Es wird viel von Strategien gesprochen, wie unsere Gesellschaft schneller digitalisiert werden könnte, weil dies die Effizienz steigere. Staatliche Behörden entwickeln hektisch Anleitungspapiere, das Codewort „Kompetenz“ wird natürlich auch hier ventiliert. Gleichzeitg gibt es – gerade im Bildungsbereich – auch viele Kulturpessimist_innen, die dem rasant verlaufenden Prozess der Digitalisierung grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen und die neben ihren Kassandrarufen versuchen, altvertraute analoge Praktiken möglichst lange in Geltung zu setzen.

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Gastvortrag von PD Dr. Barbara Schmitz

Barbara Schmitz beschäftigt sich mit Fragen zur Behinderung und zum lebenswerten Leben. Als Dozentin und Mutter einer behinderten Tochter konnte Frau Schmitz das wichtige Thema sowohl aus der Perspektive persönlicher Betroffenheit wie auch in Bezug auf ethische Positionen und die pädagogische Relevanz mit den ERG-Studierenden reflektieren.

Mehr auf der Seite ERG-Aktuelles

 

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FHNW Forschungstag

Heute (22.11.2017) ist der FHNW Forschungstag.

Mit dabei: «Noch auf Draht? Geschichts- und Geographielehrpersonen im digitalen Wandel»

(Marko Demantowsky & Kathrin Viehrig)

u.a. mit ersten Ergebnissen der 2017er Erhebungen der Projekte #TCDTE und #LPiDW.

Das World Café wird 3x wiederholt – um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr (Raum 1.013 im Gebäude 1 auf dem Campus Brugg-Windisch).

 

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Klima und Geschichte – eine Chance für den Unterricht in Geschichte und Geografie?

Kathrin Viehrig und Dominik Sauerländer behandeln in ihrem Vortrag in der Ringvorlesung «Das Hungerjahr 1817 und seine Folgen» Möglichkeiten, fächerverbindend zu unterrichten. Sie stellen dazu inhaltliche Unterrichtskonzepte zur Diskussion, die geografische und historische Aspekte zu den curricularen Schlüsselthemen Französische Revolution, Migration, Klima und Vulkanismus verbinden.

22. November 2017, 19.00 Uhr, Campus Brugg-Windisch, Bahnhofstrasse 6, 5210 Windisch, Raum 6.-1D13.

 

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YCHANGE – Projekttreffen in Tallinn

Vom 08.-09.11.2017 fand das zweite #YCHANGE – Projekttreffen statt, an dem Dr. Kathrin Viehrig teilnahm. Diesmal in bei den Partnern von der Tallinn University in Estland.

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Gastvortrag von Gulfam Masih

Herr Masih war zu Gast innerhalb der fachwissenschaftlichen Seminare des Studiengangs „Ethik, Religionen, Gemeinschaft“ (ERG). In einer spannenden Atmosphäre konnte er den Studierenden Erfahrungen aus seinem bewegten Leben näherbringen. In seiner Biographie verflechten sich religiöse, ethische und politische Themen, die sich in seinem Input und der anschliessenden Diskussion auf spannende Weise verdichteten.

Mehr auf der Seite ERG-Aktuelles

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Eine Studierendensicht auf #Geschichtsdidaktik und #DigitalLiteracy

Die dauerhaften Bemühungen von Jan Hodel und Marko Demantowsky um die kritische Annahme der digitalen Herausforderung in der Geschichtslehrpersonenbildung – aus der sehr persönlichen und skizzenhaften Sicht eines ehemaligen Studierenden – (C) Luca Criscione 2017.

Die beiden Kollegen finden es gut!

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